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Der Fitnessratgeber

Fit durch Walking

Walking ist die ideale Einsteigersportart. Mit Walking kann man beginnen, wenn man lange keinen Sport gemacht hat, wenn man vielleicht noch nie Sport gemacht hat, auch wenn man übergewichtig oder nicht mehr ganz jung ist. Auch mit gesundheitlichen Einschränkungen kann oft noch gewalkt werden, natürlich nach Befragung des Arztes. Walking ist gut geeignet, um abzunehmen und fit zu werden.

Walking lässt sich in jeder Intensität betreiben, mit zunehmender Fitness kann man also einfach schneller walken oder Power Walking betreiben. Anfänger können langsam anfangen, ohne sich zu überlasten. Damit können sie ihre Fitness am schnellsten und effektivsten verbessern.

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Walking ist einfach zu erlernen, man kann also für sich alleine einfach anfangen, ohne sich mit komplizierter Technik herumschlagen zu müssen. Walking-Kurse können trotzdem sinnvoll sein, sie steigern die Motivation und vermitteln technische Feinheiten, die mit verbessertem Trainingsstand immer wichtiger werden. Wer Nordic-Walking betreiben möchte, sollte die Technik am Anfang in einem Kurs erlernen, das geht schnell und vermeidet Fehler, die sich später, wenn sie sich eingeschliffen haben, nur noch schwer wieder beheben lassen.

Walken kann man fast überall, nicht nur im Wald, auch in der Stadt oder sogar im Fitnessstudio auf dem Laufband. Es gibt also keine Ausreden.

Walking-Training für Einsteiger

Der Einstieg in das Walking ist ganz einfach: Man geht einfach mal los. Das ist der wichtigste Schritt, danach kann man sich Gedanken darüber machen, wie es weitergehen soll. Denn es gibt viele Wege, die zum Ziel führen.

Anfänger müssen unbedingt darauf achten, sich nicht zu überfordern. Das kommt leider sehr häufig vor und führt allzu oft zum Aufgeben. Wer gerade erst anfängt, ist nicht so fit wie jemand, der schon viele Jahre trainiert. Man sollte sich also nicht mit gut trainierten Walkern vergleichen. Das bedeutet für den Anfang, man geht langsamer, nicht so weit und nicht so häufig wie die Fortgeschrittenen. Wenn man sich daran hält, dann verbessert sich die Fitness besonders schnell und man kann sich bald steigern.

Walking-Strecken und -Wege, Walking-Routen

Auch wenn man grundsätzlich überall walken kann, sollte man sich für einen Weg, für eine Route entscheiden, die zum eigenen Fitness-Level passt und auf der man sich wohlfühlt. Wer alleine im Wald Angst hat, der sollte entweder nicht alleine oder nicht im Wald walken, das geht auch woanders. Walking-Routen für Anfänger sollten weitgehend eben verlaufen, Steigungen und Berge sind was für Fortgeschrittene. Ganz am Anfang sollte man so gehen, dass man jederzeit abbrechen kann und dann nicht mitten im Nirgendwo steht, wenn man merkt, dass man mit seiner Ausdauer am Ende ist. Später, wenn man gelernt hat, seine Fitness einzuschätzen, kann man weitere Wege wählen und auch mal neue, unbekannte Routen ausprobieren. An vielen Orten gibt es ausgeschilderte Wege, extra für Walking und Nordic-Walking. Dort trifft man meistens auch andere Walker, so dass man nicht so ganz alleine unterwegs ist.

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Trainingsplan und Motivation

Anfänger brauchen keinen ausgeklügelten Trainingsplan. Ein paar einfache Regeln sollten aber doch beachtet werden, um Überlastung zu vermeiden und Trainingsfortschritte erzielen zu können.

Regelmäßigkeit ist der wichtigste Erfolgsfaktor. Am Anfang reicht es aus, zwei- oder dreimal in der Woche 20 bis 30 Minuten zu trainieren. Der Erfolg kommt mit der Regelmäßigkeit, mit der dieses moderate Training durchgeführt wird. Die richtige Walking-Geschwindigkeit ist so, dass man sich dabei noch gut unterhalten kann, wer außer Atem gerät und zu keuchen und zu japsen beginnt, der ist viel zu schnell unterwegs. Umgekehrt ist Walking natürlich kein gemütliches Schlendern, sondern man sollte schon eine gewisse Anstrengung bemerken. Am Anfang ist Langsamkeit also das beste Erfolgsrezept. Regelmäßig eher langsam und nicht zu lange trainieren, das gibt dem Körper einen Anreiz zu Verbesserungen und es gibt ihm genügend Erholungszeit, um sich tatsächlich verbessern zu können.

Wer sich an diese einfachen Regeln hält, der wird schon nach wenigen Wochen feststellen, dass es auf einmal leicht ist, schneller zu walken, dass man ohne Probleme auch weiter und länger walken kann und dass man auch öfter trainieren kann ohne sich zu überfordern. Wer sein Training nach und nach steigert, immer wieder etwas weiter, etwas öfter oder etwas schneller walkt, so wie sich auch die Leistungsfähigkeit nach und nach verbessert, der wird in recht kurzer Zeit richtig fit werden.

Vermeiden sollte man dagegen, über Wochen und Monate immer das gleiche Training zu absolvieren, das ist nicht nur langweilig, sondern bringt auch nach kurzer Zeit keinen Trainingsfortschritt mehr, so dass man schnell die Lust verliert.

Um die Lust auch bei schlechtem Wetter und vollem Terminkalender nicht zu verlieren, kann es gut sein, sich mit anderen zum Walken zu verabreden. Gemeinsam macht es mehr Spaß und der Anreiz, auch tatsächlich zu trainieren, ist einfach größer.

Walking und Abnehmen

Wenn man über längere Zeit sein Walking-Pensum regelmäßig steigert, dann verbessert sich auch die Fitness immer weiter, was unter anderem auch dazu führt, dass durch das Training immer mehr Kalorien verbrannt werden können. Regelmäßiges, der jeweiligen Fitness angepasstes Training ist also ein guter Weg zum Abnehmen.

Unabhängig davon, ob man abnehmen möchte oder nicht, führt die verbesserte Fitness zu immer mehr Möglichkeiten, Sport zu treiben und die Fitness dadurch immer weiter zu steigern. Wer mit normalem Walking nicht mehr ausgelastet ist, der kann zu Power-Walking übergehen oder mit Joggen anfangen. Auch Bergwandern oder Trekking sind eine gute Fortsetzung des Trainings, die sich vor allem im Urlaub anbieten.

Walking ist eine Einstiegssportart, die von fast jedem ausgeübt werden kann, egal, wie der Fitnessstand ist. Durch Walking verbessert sich die Fitness, was viele andere Sportarten, die intensivere Belastungen mit sich bringen, möglich werden lässt.

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