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Der Fitnessratgeber

Crosstrainer oder Ellipsentrainer

Der Crosstrainer ist mittlerweile das beliebteste Fitnessgerät. Man findet ihn nicht nur in jedem Fitnessstudio, sondern auch in zahlreichen Wohnzimmern und privaten Trainingsräumen. Geräte für den Heimgebrauch werden preisgünstig angeboten, so dass sie auch unter finanziellen Gesichtspunkten eine echte Alternative zum regelmäßigen Besuch im Fitnessstudio sind.

Der Hauptgrund für die Anschaffung eines Crosstrainers ist der Wunsch abzunehmen. Und tatsächlich eignet sich das Training auf dem Crosstrainer sehr gut zur Unterstützung einer Gewichtsreduktion. Dabei ist das Training dank des geführten Bewegungsablaufs gelenkschonend, was vor allem für Übergewichtige ein wichtiger Aspekt ist. Beim Training auf dem Crosstrainer werden alle großen Muskelgruppen beansprucht, so dass der gesamte Körper trainiert wird, bei hohem Energie- und Kalorienverbrauch. Das fördert natürlich die Fettverbrennung, auch wenn zum Abnehmen die Betrachtung der Ernährung nicht vergessen werden sollte.

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Auswahl und Unterschiede bei Crosstrainern

Crosstrainer heißen so, weil beim Training die Arme und Beine gegenläufig nach vorne und hinten bewegt werden. Es geht immer das rechte Bein und der linke Arm gleichzeitig nach vorne, beziehungsweise das linke Bein und der rechte Arm. Dieser Bewegungsablauf wird durch die Anordnung der waagerechten Fußpedale, die mit den senkrechten Armstangen verbunden sind, ermöglicht. Die Fußpedale sind dabei an einem Schwungrad befestigt. Die Geräte unterscheiden sich darin, ob dieses Schwungrad vorne oder hinten angebracht ist.

Crosstrainer

Beim eigentlichen Crosstrainer ist das Schwungrad hinten, was eine starke Auf- und Abbewegung des Körpers beim Crossen ergibt. Der Bewegungsablauf ähnelt also mehr dem Joggen als dem Nordic Walking oder dem Skilanglauf. Diese Geräte sind technisch am einfachsten gebaut, was sie bei niedrigem Preis robust und wenig fehleranfällig sein lässt. Die meisten Heimgeräte sind echte Crosstrainer in diesem Sinne. Vor der Anschaffung sollte man bedenken, dass die etwas hoppelige Bewegung von manchen als unangenehm empfunden wird, und dass die Belastung der Gelenke zwar niedriger als beim Joggen, aber höher als bei einem Ellipsentrainer oder einem Fahrradheimtrainer ist. Vor dem Kauf sollte man das Gerät also mal ausprobiert haben.

Ellipsentrainer

Bei Ellipsentrainern liegt das Schwungrad vorne. Das führt zu einem etwas anderen Bewegungsablauf, der weniger dem Joggen, dafür mehr dem Nordic Walking oder dem Skilanglauf ähnelt. Dieser Bewegungsablauf wird von vielen als angenehmer empfunden, außerdem ermöglicht er, während des Trainings zu lesen oder auch fernzusehen. Ellipsentrainer sind aufwendiger gebaut und deshalb etwas teurer in der Anschaffung. Man findet sie aber in so gut wie allen Fitnessstudios. Die Unterschiede zwischen Cross- und Ellipsentrainer sind aber nicht grundsätzlich, Ellipsentrainer sind mehr als Spezialfälle der Crosstrainer anzusehen denn als eigene Kategorie.

Crossen auf dem Crosstrainer

Das Training auf dem Crosstrainer wird naheliegend auch als crossen bezeichnet. Viele Besitzer eines solchen Gerätes bezeichnen es liebevoll als "Crossi".

Kalorienverbrauch beim Crossen

Wenn der Hauptgrund für die Anschaffung eines Crosstrainers die Fettverbrennung ist, dann liegt es nahe, beim Training auf den Kalorienverbrauch zu achten. Tatsächlich sind die Geräte in der Regel mit einer Kalorienverbrauchsanzeige ausgestattet. Allerdings sollte man die dort angezeigten Werte mit Vorsicht genießen. Grundsätzlich kann ein Gerät nicht wissen, was ein individueller Mensch genau tut, während er auf dem Gerät trainiert. Jeder hat einen anderen Stoffwechsel, die Effektivität des Bewegungsablaufs ist nicht bei allen gleich hoch, und generell kann der Energieverbrauch zwar prinzipiell abgeschätzt werden, eine genaue Bestimmung ist jedoch sehr aufwendig. So sollte man sich nicht davon beirren lassen, dass das Gerät vermutlich eine andere Zahl angibt als der Pulsmesser oder als man in Tabellen nachlesen kann. Viel wichtiger ist die Erkenntnis, das nicht der Crosstrainer die Kalorien verbraucht, sondern der auf dem Gerät trainierende Mensch. Man wird niemals mehr Energie verbrauchen können, als der jeweils aktuellen Fitness entspricht.

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Sinnvolles Training auf dem Crosstrainer

Auch wenn der eigentliche Zweck des Trainings auf dem Crosstrainer das Abnehmen oder die Fettverbrennung ist, sollte man so trainieren, dass es zu einer Verbesserung der Fitness kommt. Denn je besser die Fitness, je größer die Ausdauerfähigkeiten, umso mehr Kalorien kann man verbrennen.

Es ist also nicht sinnvoll, nur die Kalorienverbrauchsanzeige im Auge zu behalten. Vielmehr sollte man nach einem Trainingsplan trainieren, der einen sinnvollen Trainingsaufbau beinhaltet. Das bedeutet für Trainingsanfänger, dass sie nicht jeden Tag trainieren sollten. Dreimal in der Woche für eine halbe oder bei besserer Ausdauer auch eine ganze Stunde zu trainieren ist besser als jeden Tag. Es handelt sich um falschen Ehrgeiz, wenn man meint, jeden Tag und vielleicht auch noch mehrmals am Tag trainieren zu müssen. Training kann nur dann effektiv sein, wenn es von einer ausreichend langen Regenerationsphase gefolgt wird.

Sinnvolles Training beinhaltet also immer einen langsamen Beginn, gefolgt von einer Steigerung der Belastung. Es ist nicht sinnvoll, gleich mit hoher Intensität und hohem Zeitaufwand einzusteigen. Durch den moderaten Beginn wird sichergestellt, dass man sich nicht überfordert. Dadurch passt sich der Körper am besten an die neuen Anforderungen an, die Fitness verbessert sich schneller, als wenn man es übertreibt. Mit steigender Fitness ist es dann sinnvoll, nach und nach häufiger, länger und auch intensiver zu trainieren und so die Fitness weiter zu steigern.

Wer dagegen nur den Kalorienverbrauch betrachtet und deshalb zu oft, zu lange und zu intensiv trainiert, wird schon nach kurzer Zeit entweder Überlastungen mit Schmerzen oder Verletzungen bekommen oder aber er wird die Lust am Training sehr schnell verlieren. Dass sich die Leistungsfähigkeit nicht verbessert, dass stattdessen das Training immer anstrengender und quälender wird, ist dabei nur ein unangenehmer Nebeneffekt. Auf lange Sicht kann man die meisten Kalorien verbrennen, wenn man moderat beginnt und sich dann langsam steigert, so wie sich die Fitness verbessert.

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