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Der Fitnessratgeber

Motivation zum Fitnesstraining

Wenn man mit Fitnesstraining beginnen möchte, dann ist es relativ einfach, die Motivation zum Anfangen zu finden. Sehr viel schwieriger ist es, sich die Motivation zu erhalten, auch langfristig dabei zu bleiben und immer wieder ins Training zu gehen. In jedem Jahr beginnen tausende von ambitionierten Fitnesssportlern voller Motivation und guter Vorsätze mit dem Fitnesstraining. Die meisten bleiben nur wenige Wochen dabei, bevor sie dann nach kurzer Zeit feststellen müssen, dass es schon wieder recht lange her ist, seit sie das letzte Mal im Training waren. Was kann man tun, um dieses Mal durchzuhalten, sich die Motivation zu erhalten?

Planung des Fitnesstrainings

Wenn man diesmal wirklich dabei bleiben möchte, dann ist eine gewisse Planung unumgänglich. Es ist sinnvoll, sich darüber klar zu werden, wieviel Zeit man auf Dauer wirklich investieren kann und möchte, wie viel es kosten darf und kosten wird, und auch, wie man damit umgehen wird, wenn die Mitmenschen vielleicht kritisch auf die eigene sportliche Aktivität reagieren. Auch ist es hilfreich, sich über einen sinnvollen Trainingsaufbau zu informieren. Viele Anfänger überfordern sich am Anfang und geben dann einfach aus Erschöpfung auf.

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Motivation durch Erfolgserlebnisse

Das wichtigste Instrument zum Erhalt der Motivation sind erreichbare Ziele und Erfolgserlebnisse. Erfolgserlebnisse treten dann ein, wenn man sich realistische Ziele setzt, die in absehbarer Zeit mit vertretbarem Aufwand auch erreicht werden können. Auch der Vergleich mit realistischen Modellen führt zu Erfolgserlebnissen. Weniger motivierend ist auf Dauer der Vergleich der eigenen Leistung mit der von Spitzensportlern.

Realistische Ziele im Fitnesstraining

Ziele sollten tatsächlich ganz konkret gesetzt werden. Dabei sollte man sich gleich zu Anfang darüber klar werden, was man eigentlich erreichen möchte. Möchte man einfach fitter und leistungsfähiger sein, möchte man besser aussehen und schlanker werden oder möchte man Wettkämpfe gewinnen und auf diese Weise die Bewunderung der Mitmenschen erringen? Klar definierte Ziele, die weder zu hoch gesteckt noch zu niedrig angesetzt sind, lassen sich am besten erreichen und verschaffen echte, motivierende Erfolgserlebnisse. Anfänger brauchen dabei häufig die Hilfe von Experten und Fitnesstrainern, um herauszufinden, was realistisch ist und was nicht.

Ziele und Zwischenziele erhalten die Motivation

Grundsätzlich können Ziele auch sehr hoch angesetzt werden. In dem Fall sind dann sinnvoll gesetzte Zwischenziele besonders wichtig. Die Zwischenziele sollten jeweils in relativ kurzer Zeit erreichbar sein, um immer wieder für ein Erfolgserlebnis zu sorgen. Für jedes einzelne Ziel sollte man sich überlegen, auf welchem Wege man es am besten erreichen kann und ob es mit den anderen Zielen vereinbar ist.

So wird man es zum Beispiel schwer haben, wenn man gleichzeitig so schnell wie möglich abnehmen und dabei zeitgleich noch seine Fitness so weit verbessern möchte, dass man einen Wettkampf bestreiten kann. Miteinander unvereinbare Ziele führen zu Misserfolgen und damit schnell zum Aufgeben. Besser sind konkrete Ziele, die nacheinander angestrebt werden. Auf diese Weise ist immer klar erkennbar, wann ein Zwischenziel erreicht ist. Durch das Erreichen der Ziele kann man sich selbst davon überzeugen, dass das Training sinnvoll ist und erhält sich so seine Motivation.

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Zeitplanung

Fitnesstraining verbraucht Zeit, die man irgendwie einplanen muss, wenn man sie langfristig immer wieder aufbringen will. Es ist also vernünftig, sich von Anfang an seine Ziele so zu setzen, dass sie in der verfügbaren Zeit auch erreicht werden können. Eine realistische Zeitplanung beschränkt sich nicht nur auf die aktuelle Woche, sondern berücksichtigt alle Verpflichtungen und sonstigen Wünsche, die übers Jahr so auf einen zukommen. Je mehr Zeit man mit Training verbringen möchte, um so mehr wird man auf andere Freizeitaktivitäten verzichten müssen.

Es ist also sinnvoll, sich von Anfang an klar zu machen, worauf man verzichten möchte, und was auf jeden Fall so wichtig ist, dass das Training dahinter zurückstehen muss. Dabei ist es besser, zuerst von einem eher geringeren Zeitbedarf auszugehen und erst später die Trainingshäufigkeit und -dauer zu steigern. Mit der Zeit steigt meistens auch die Wichtigkeit an, die man dem Training im Vergleich zu anderen Aktivitäten zumisst. Umgekehrt wirkt es sich sehr negativ auf die Motivation aus, wenn man ehrgeizige Pläne zurückstellen muss, weil man die dazu notwendige Zeit dann doch nicht aufbringen kann.

Motivation und Misserfolge

Misserfolge und auch das Nichterreichen von Zielen lassen sich nicht völlig vermeiden. Damit solche Ereignisse die Motivation nicht zerstören, ist es sinnvoll, sich Strategien für den Umgang mit ihnen zu überlegen. Dazu gehört die Frage nach den Ursachen für den Misserfolg. Ist man selber verantwortlich, weil man sein Training nicht vernünftig geplant oder sich an seine eigenen Pläne nicht gehalten hat? Oder sind äußere Ereignisse für den Misserfolg verantwortlich, die nicht vorauszusehen waren und auf die man auch keinen Einfluß hat? Im ersten Fall kann man aus Misserfolgen lernen, wie man es in Zukunft besser machen kann, ein Grund zum Aufgeben sind sie nicht. Im zweiten Fall muss man sich klar machen, dass es eben Dinge gibt, die man nicht ändern kann und dass es aber immer noch einen zweiten Versuch gibt. In jedem Fall ist es möglich, auch aus Misserfolgen noch etwas zu lernen und Motivation für das Weitermachen zu schöpfen.

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