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Der Fitnessratgeber

Gewichtszunahme durch Sport

Viele Menschen beginnen mit Sport oder Fitnesstraining, weil sie abnehmen möchten. Bei vielen macht sich schon nach kurzer Zeit Enttäuschung breit, weil die ersehnte Gewichtsreduktion erstmal ausbleibt. Es kommt sogar gar nicht so selten vor, dass der Zeiger der Waage zunächst nach oben zeigt. Das ist allerdings kein Grund zum aufgeben, denn es ist erklärbar und zeigt im Allgemeinen positive Veränderungen im Körper an, die die nachfolgende Gewichtsreduktion erst ermöglichen.

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Überlastung der Muskulatur durch falsches Training

Viele hoch motivierte Sporteinsteiger beginnen ihr Training zu intensiv, zu lange und zu häufig. Die auf diese Weise stark überlasteten Muskeln reagieren zunächst, indem sie Wasser einlagern. Das führt natürlich zu einer Gewichtszunahme. Diese Gewichtszunahme hat nichts mit dem Körperfett zu tun, aber eine ganze Menge mit Unvernunft und Ungeduld. Vernünftig ist, das Training so zu gestalten, dass die eigene, derzeitige Leistungsfähigkeit berücksichtigt wird. Dann kommt es auch nicht zu Überlastungserscheinungen, die darüber hinaus auch noch das Verletzungsrisiko erhöhen und wahrscheinlich auf dem Umweg über die Erschöpfung zum Aufgeben führen.

Muskelaufbau

Abgesehen von der Überlastung gibt es eine ganze Reihe von positiven Veränderungen im Körper, die ebenfalls zu einer Gewichtszunahme führen können. Durch den Trainingsbeginn wird der Aufbau von Muskulatur angeregt. Wenn man lange Zeit überhaupt keinen Sport gemacht hat, dann führt jede Sportart zum Muskelaufbau, später natürlich immer noch jede irgendwie kraftbetonte Sportart. Dieser Muskelaufbau führt natürlich zu einer Gewichtszunahme. Grundsätzlich ist ein Muskelaufbau aber positiv zu bewerten, auch und gerade für die Gewichtsreduktion. Denn die Muskelmasse bestimmt zu einem großen Teil den Grundumsatz, also die Energiemenge, die in Ruhe verbraucht wird. Durch vermehrte Muskelmasse steigt also der Energieverbrauch des Körpers, auch dann, wenn man gerade keinen Sport macht. Außerdem ist eine gewisse Muskulatur erforderlich, um sportlich fit zu sein und sportliche Leistungen erbringen zu können. Eine gut trainierte Muskulatur ermöglicht also erst das sportliche Training, das durch den erhöhten Energieverbrauch die Gewichtsreduktion möglich machen soll.

Vergrößerung der Blutmenge

Ausdauertraining führt zu einer Vergrößerung der Blutmenge. Dadurch erreicht der Körper eine bessere Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Mehr Blut wiegt mehr, ist aber sowohl der sportlichen Leistungsfähigkeit als auch der Gesundheit sehr förderlich. Gute Ausdauerfähigkeiten sind natürlich für das Abnehmen mit Sport sehr wichtig.

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Vergrößerung der Glykogenspeicher

Glykogen ist die Speicherform der Kohlenhydrate. Diese gespeicherten Kohlenhydrate sind für Ausdauerleistungen notwendig, aber auch beim Krafttraining wird das gespeicherte Glykogen verbraucht. Beim Untrainierten sind diese Glykogenspeicher relativ klein, sie vergrößern sich aber mit der Zeit, wenn Ausdauertraining betrieben wird. Die Glykogenspeicher eines gut trainierten Ausdauersportlers können doppelt so groß, und eben auch doppelt so schwer sein wie die eines Untrainierten.

Abnehmen durch Masseaufbau

Alle diese Veränderungen führen zu einer Zunahme des Körpergewichtes, zu einer Vergrößerung der Körpermasse. Es ist also völlig normal, in der ersten Zeit des Fitnesstrainings zuzunehmen. Höchstwahrscheinlich sinkt die Fettmenge im Körper trotzdem gleichzeitig ab. Spätestens dann, wenn die Aufbauprozesse sich verlangsamen, wird man die Verringerung der Fettmenge auch auf der Waage bemerken können. Wenn in der ersten Zeit des Trainings das Gewicht konstant bleibt, kann man bei ausreichender Trainingsintensität bereits von einer Verringerung der Fettmenge im Körper ausgehen.

Natürlich soll nicht vergessen werden, dass man auch trotz sportlicher Aktivität und Fitnesstraining zunehmen kann. Wer glaubt, dass er jetzt, wo er ja Sport macht, so viel essen kann wie er will, der kann schon auch richtig zunehmen. Vor allem deshalb, weil zu Beginn der sportlichen Karriere der Energieverbrauch durch das Training noch gering ist, man also sehr schnell den zusätzlichen Verbrauch nochmal zusätzlich gegessen hat. Abnehmen mit Sport externer Link setzt also voraus, dass man zumindest nicht mehr isst als bisher.

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