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Der Fitnessratgeber

Hula-Hoop für die schlanke Taille

Ein Hula-Hoop ist ein einfaches Sportgerät, ein Reifen, den man um die Hüfte oder Taille kreisen lässt. Dieses Kreisen wird ebenfalls als Hula-Hoop oder auch als hoopen bezeichnet. Es ist eine richtig gute Sportart für Menschen mit sitzenden Tätigkeiten, die um Bauch und Taille herum gerne etwas schlanker wären. Denn wer zuviel sitzt, der hat oft zuwenig oder auch zu wenig trainierte Muskulatur um die Körpermitte herum und in der Folge häufig einen Bauch und eine schlechte Körperhaltung.

Mit diesen Eigenschaften können unter Umständen selbst idealgewichtige Menschen dick und etwas unförmig aussehen. Ein Hula-Hoop-Training kann Abhilfe schaffen. Es trainiert die Bauch- und Rückenmuskeln, verbessert die Koordination, die Beweglichkeit und die Ausdauer. Es formt eine schlanke Taille und einen flachen Bauch externer Link. Ein Hula-Hoop-Reifen kostet nicht viel und man kann fast überall trainieren.

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Wenn man nicht gerade eindeutig zuviel wiegt, dann ist ein Training der Muskulatur und der Fitness deutlich besser als abnehmen, um eine schönere und sportlichere Figur zu bekommen. Und falls man doch zu viel wiegen sollte, ist das Training die beste Abnehm-Unterstützung, die man sich wünschen kann. Trainierte Muskeln formen den Körper und bringen eine dynamische Körperhaltung mit sich, so dass man selbst mit etwas höherem Gewicht schlank und sportlich wirkt.

Fit und trainiert zu sein ist also für die gute Figur und die schlanke Taille erheblich wichtiger als unbedingt noch ein paar Kilos mehr zu verlieren. Mit Hula-Hoop lässt sich das herstellen.

Der richtige Hula-Hoop-Reifen

Als Kind hatten viele schonmal einen Hula-Hoop-Reifen. Wer seinen noch auf dem Dachboden findet, kann ja einfach mal ausprobieren, ob es noch geht. Wenn es gut geht, ist es gut. Wenn es nicht so gut geht, liegt es wahrscheinlich daran, dass der Reifen zu klein ist, eben für Kinder.

Als Erwachsener sollte man sich einen Hula-Hoop-Reifen kaufen, der mindestens 90 cm Durchmesser hat, besser einen Meter. Je größer der Reifen, umso leichter lässt sich das Kreisen erlernen. Mit sehr großem Bauchumfang darf es ruhig noch mehr Reifendurchmesser sein. Die meisten Hula-Hoop-Reifen werden heute aus Segmenten zusammengesetzt, da kann man später auch mal eins weglassen und dann noch zu einem kleineren Reifen kommen, ohne neu kaufen zu müssen. Im Zweifel also besser den größeren Reifen nehmen

Fürs Muskel- und Fitnesstraining, aber auch ganz allgemein für Hula-Hoop-Anfänger ist ein Reifen besser, der nicht ganz so leicht ist. Ein etwas schwererer Reifen lässt sich einfacher in der kreisenden Bewegung halten als ein sehr leichter Reifen. Natürlich gibt es da Grenzen nach oben. Grob kann man sagen, wenn der Reifen etwas mehr als ein Kilo wiegt, ist er für Anfänger wahrscheinlich geeignet.

Denn es ist auch ein bisschen eine Gratwanderung. Je schwerer der Reifen, umso mehr Muskelkraft ist erforderlich, um ihn in Bewegung zu halten. Diese Kraft hat man als Anfänger aber eben gerade noch nicht. Der mittelschwere Reifen von etwas mehr als einem Kilo Gewicht ist also für Anfänger oder Beginner, wie man heute sagt, eine gute Wahl.

Anfänger bekommen häufig vom hoopen blaue Flecke. Das ist keine Katastrophe, aber unangenehm. Ein Reifen, der mit Schaumstoff gepolstert ist, mildert das ab. Der Schaumstoff ist meistens der Teil des Reifens, der zuerst kaputt geht, aber das ist nicht so schlimm, denn man gewöhnt sich an die Belastung und bekommt dann keine Blutergüsse und blauen Flecke mehr. Man braucht die Polsterung also nur ganz am Anfang.

Aus demselben Grund sollte man als Anfänger Massagenoppen und ähnliche Details mit Skepsis betrachten. Sie können einem den Spaß an der Sache verleiden. Wenn man erstmal ein bisschen im Training ist, dann stören sie nicht mehr, dann kann man von ihnen profitieren, als Anfänger aber eher nicht. Anfänger sollten eher darauf achten, dass der Reifen relativ breit ist, ungefähr 2,5 cm haben sich bewährt.

Hula-Hoop-Reifen selbst bauen

Wer keinen passenden Reifen bekommt oder wer sowieso lieber selbst bastelt, kann einen Hula-Hoop-Reifen leicht selbst basteln. Dazu braucht es leicht biegsames, stabiles Kunststoffrohr, das es als Bewässerungsschlauch oder Wasserleitung zu kaufen gibt. Es soll sich biegen lassen, aber nicht von selbst beliebig jede Form annehmen. Der alte Gartenschlauch wird vermutlich zu weich sein. Für einen Reifen von einem Meter Durchmesser braucht man π (die Kreiszahl pi) mal Durchmesser, also 3,14 m Schlauch. Für einen Durchmesser von 90 cm braucht man entsprechend 2,83 m Schlauch. Je nachdem, welchen Reifendurchmesser man haben möchte, muss man entsprechend den Umfang berechnen und Schlauch kaufen. Mit Schlauchverbinder zusammenstecken und mit Klebeband fixieren, schon ist der selbstgemachte Hula-Hoop fertig. Das Gewicht dieses selbstgemachten Reifens kann man anpassen, indem man ihn mit Wasser, Reis, Sand oder ähnlichem füllt. Je stärker gefüllt der Reifen bei dem gewünschten Gewicht ist, umso besser lässt sich eine Unwucht vermeiden. Also lieber eine größere Menge eines leichteren Materials einfüllen als wenig schweres.

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Hula-Hoop Einführung

Viele Fitnessstudios bieten Hula-Hoop-Kurse an. Es gibt sie für Anfänger und für Fortgeschrittene. Wenn man gerne in Gesellschaft lernt und übt, ist ein solcher Kurs eine gute Wahl. Um das Reifen-Kreisen zu erlernen, braucht es aber nicht unbedingt einen Kurs. Es ist einfach genug, mit ein bisschen Geduld kann man es für sich alleine erlernen.

Man braucht ein bisschen Platz, ungefähr die Fläche, auf die der Reifen viermal hinpasst. Also grob die Fläche eines Doppelbettes. So viel Platz ist in den meisten Wohnzimmern vorhanden. Die teure chinesische Vase sollte man vorher vielleicht wegräumen, ansonsten steht dem Einstieg ins hoopen nichts im Wege.

Enganliegende Kleidung erleichtert das Üben. Wenn der Pullover schlabbert, kann das den Reifen abbremsen, was für Anfänger schwer zu handhaben ist. Das hoopen lässt sich mit enganliegender Kleidung einfacher erlernen.

Etwas weniger Ehrgeiz hilft mehr als es zu übertreiben. Fünf Minuten, dafür jeden Tag, sind besser als eine ganze Stunde, an deren Ende die Körpermitte von schmerzhaften Stellen übersät ist, die sich am nächsten Tag zu blauen Flecken entwickeln. Auch kann die ungewohnte Bewegung leicht zu Muskelkater führen, der dann zu einer Pause zwingt. Klein anfangen und nach und nach steigern ist die klügere Lösung.

Man muss sich erst dran gewöhnen, und man gewöhnt sich auch dran, wenn man es nicht übertreibt. Sowohl Muskelkater als auch blaue Flecke sind ein Anzeichen dafür, dass man es übertrieben hat. Nach einer kleinen Pause nochmal, diesmal wirklich moderat, anfangen, ist besser als sich zu quälen.

Hula-Hoop lernen

Man stellt sich gerade hin, hält den Reifen mit beiden Händen so fest, dass er am Rücken in Höhe der Taille fest anliegt. Der Reifen sollte waagerecht, parallel zum Boden ausgerichtet sein. Ein Fuß vor, einen Fuß weiter hinten, das funktioniert besser als beide Beine nebeneinander.

Dann gibt man dem Reifen mit beiden Händen einen Schubs, so dass er sich in eine Richtung bewegt. Gleichzeitig beginnt man, die Hüfte vor und zurück zu bewegen. Man muss die Koordination dieser beiden Bewegungen üben, so dass man den richtigen Moment findet, um dem Reifen den nächsten Schubs mit der Hüfte zu geben. Die meisten Menschen haben eine bevorzugte Drehrichtung, können es also in der einen Richtung einfacher lernen als in der anderen. Durch Ausprobieren findet man heraus, was besser zu einem passt.

Richtig ist, dem kreisenden Reifen immer abwechselnd einen Schubs nach vorne und einen nach hinten zu geben. Wer mit den Hüften kreist, wird Probleme haben. Die Bewegung ist einfach, nur vor und zurück. Der Trick ist, den richtigen Moment für die Bewegung zu finden.

Am Anfang wird der Reifen öfter auf den Boden fallen. Das macht nichts, das ist Teil des Lernprozesses. Weiter üben, jeden Tag ein bisschen, nach einer Weile auch etwas länger, führt schnell dazu, dass man die Grundfertigkeit beherrscht. Also den Hula-Hoop-Reifen in eine Richtung kreisen lassen kann, ohne dass er gleich runterfällt.

Fortschritte

Wer also so die Grundlagen gemeistert hat, kann sich an Variationen und an einer Steigerung der Schwierigkeit versuchen.

Zum einen ist es sinnvoll, nach und nach die Zeit zu steigern, die man mit hoopen verbringt. Am Anfang nur kurz üben, um Beschwerden zu vermeiden, ist vernünftig, nach einiger Zeit aber nicht mehr nötig. Der Körper passt sich an, man bekommt nicht mehr so leicht blaue Flecke oder Muskelkater. Also kann man nach und nach auch länger oder intensiver trainieren. Wer es nach einigen Wochen schafft den Reifen, egal ob am Stück oder mit Unterbrechungen, eine Stunde lang in Bewegung zu halten, der trainiert damit nicht nur seine Bauch- und Rückenmuskeln auf optimale Weise, der verbraucht auch eine ganze Menge Energie. Hoopen ist anstrengend und schon deshalb gut für die Fitness und die schlanke Linie. Auch wenn man mit konkreten Kalorienzahlen vorsichtig sein sollte, so kann man doch davon ausgehen, dass man einen guten Beitrag zur schlanken Linie leistet, wenn man regelmäßig hoopt.

Nach einigen Wochen sollte man auch schon eine Verbesserung beim Bauchumfang und der Form der Taille bemerken. Die besser trainierte Muskulatur rund um die Körpermitte macht sich bemerkbar, der Bauch wird flacher, die Taille schlanker.

Damit das hoopen nicht langweilig wird, sollte man nicht nur an der Steigerung der Zeit arbeiten, die man den Reifen in Bewegung halten kann, sondern auch Variationen erarbeiten. So kann man den Reifen in die eine oder in die andere Richtung kreisen lassen. Sobald man es in der einen Richtung kann, empfiehlt es sich, es auch in der anderen Richtung zu üben. Man kann versuchen, mehrere Reifen gleichzeitig in Bewegung zu halten oder Reifen unterschiedlichen Gewichtes zu bewegen. Je schwerer der Hula-Hoop, desto intensiver ist das Muskeltraining, das sich ergibt. Je leichter der Reifen, umso mehr treten die Ausdauer-Komponenten des Trainings in den Vordergrund.

Auf jeden Fall gut ist, nach Musik zu hoopen. Zum einen ist das kurzweiliger, zum anderen ergeben sich unterschiedliche Geschwindigkeiten, je nach dem Takt der Musik.

Wenn man den Reifen um die Taille kreisen lassen kann, dann geht das auch um die Hüfte, um den Bauch, um die Oberschenkel. Mit Übung lässt sich das alles hinkriegen, man kann ein wahrer Künstler mit dem Hoop werden, wenn man möchte. Dazu gibt es dann wieder die Möglichkeit, das Hula-Hoop mit Elementen aus anderen Sportarten zu kombinieren, was oft in Fitnessstudios angeboten wird. Die Hula-Hoop-Reifen werden so in Tänze der unterschiedlichsten Arten integriert, man lässt sie nicht mehr nur um die Körpermitte, sondern auch um Arme und Beine kreisen, immer im Takt der Musik. In der Gruppe macht das richtig viel Spaß.

Regelmäßiges Hula-Hoop-Training führt zu einer schlankeren Taille, aber das ist nicht der einzige Vorteil. Der Bauch wird flacher, die Muskulatur der Körpermitte generell besser trainiert, was zu einer sportlicheren Erscheinung führt. Hoopen unterstützt auch die Abnehmbemühungen, es wirkt gegen Stress und fördert das Selbstvertrauen. Hula-Hoop ist einfach gut.

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