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Der Fitnessratgeber

Fitnesstraining kann man auch zu Hause machen

Fitnesstraining ist eine feine Sache. Allerdings kostet es Zeit und, wenn man im Fitnessstudio oder im Sportverein trainiert, auch Geld. Hinzu kommt, dass vor allem Untrainierte und Übergewichtige ihre ersten Sportversuche nicht immer so gerne der Öffentlichkeit präsentieren möchten. Einen Ausweg bietet das Fitnesstraining zu Hause. Man spart lange Anfahrtswege und teure Mitgliedsbeiträge, und man ist flexibel in der Zeitplanung. Und niemand guckt zu.

Diesen Vorteilen stehen allerdings auch einige Nachteile gegenüber. Zu Hause hat man keine persönliche Anleitung, was gerade bei Anfängern häufig zu fehlerhafter Übungsausführung oder auch zu Überlastung und Übertraining führt. Für viele Sportarten braucht man mehr oder weniger teure Geräte, so dass sich die Ersparnis wieder relativiert und vor allem ist es garnicht so einfach, sich immer wieder zum Training zu motivieren, wenn man ganz alleine für sich trainiert.

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Anleitung zum Training

Für Sportanfänger ist es sinnvoll, nicht einfach so zu beginnen, sondern sich eine qualifizierte Anleitung zu besorgen. Dies kann ein Personaltrainer sein, aber auch eine Fitness-DVD oder ein Buch sind für diesen Zweck geeignet. Je genauer man die Anweisungen ausführt, um so besser gelingt der Einstieg in das Training. Später kann man improvisieren und eigene Übungen und Trainingspläne realisieren, aber am Anfang sollte man nicht direkt damit beginnen, denn Überlastungen und Verletzungen können leicht passieren.

Fitnessgeräte für Zuhause

Bei Fitnesstraining zu Hause denken die meisten Menschen zuerst an Heimtrainer oder Fahrradergometer, in zweiter Linie dann an Rudergeräte, Laufbänder, Stepper oder Crosstrainer. Mit allen diesen Fitnessgeräten ist ein hocheffektives Ausdauertraining möglich, allerdings sind sie, wenn man eine brauchbare Qualität wünscht, recht teuer in der Anschaffung. Wenn man tatsächlich auf Dauer zu Hause trainieren möchte, dann kann sich so eine Anschaffung durchaus rentieren. Wer allerdings nur für den Anfang zu Hause trainieren möchte, um später dann doch noch nach draussen, ins Fitnessstudio oder in den Verein zu gehen, der ist vielleicht mit weniger kostspieligen Anschaffungen beziehungsweise mit Sportarten, die überhaupt kein Gerät benötigen, besser bedient. Vor der Anschaffung sollte man sich also überlegen, was man genau vor hat und auf welche Weise man es am besten realisiert.

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Vorteile der Fitnessgeräte

Wer ein Fitnessgerät in entsprechend guter Qualität erwirbt, der bekommt in der Regel seinen Trainingsplan gleich mit geliefert. Eingebaute Trainingsprogramme für alle Leistungsstufen gestalten das Training abwechslungsreich und anregend. Solide gebaute Qualitätsgeräte sorgen für Spaß beim Training, so dass man sich bei der Anschaffung entscheiden sollte, entweder ein gutes Gerät oder gar keins. Und schließlich steht so ein sperriges Gerät dann zu Hause im Weg rum und erinnert einen an die guten Vorsätze, es bleibt einem also garnichts anderes übrig, als es zu benutzen.

Ausdauertraining ohne teure Anschaffungen

Gerade Sportanfänger können durchaus auch ohne teure Anschaffungen zu Hause Ausdauersport betreiben. Für den Anfang kann man einfach auf der Stelle laufen, oder Treppen gehen oder auch Seil springen. Wer keine Treppe in der Wohnung hat, der kann sich mit einer einzelnen Trittstufe, die in vielen Haushalten als Haushaltsleiter vorhanden ist, behelfen. Und schließlich kann man auch noch das Haus verlassen und spazieren gehen. Kaum jemand wird denken, dass man gerade Sport macht und trotzdem ist es für viele Anfänger genau der richtige Einstieg in die sportliche Lebensweise.

Rennradbesitzer können ihr Training in die eigenen vier Wände verlegen, indem sie ihr Rad auf eine Trainingsrolle stellen und stationär Rad fahren. Dies ersetzt den Fahrradergometer sehr gut und ist billiger in der Anschaffung. Allerdings ist es nur dann eine Alternative, wenn man sicher auf dem Rennrad sitzt.

Krafttraining zu Hause

Krafttraining ist ohne Probleme ganz ohne Anschaffungen möglich, das nötige Gewicht liefert der eigene Körper. Es gibt jede Menge Übungen, die mit dem eigenen Körpergewicht funktionieren, allerdings haben sie gemeinsam, dass man bei der Übungsausführung Fehler machen kann und deshalb besser mit Anleitung trainiert. Durch mangelhafte Übungsausführung wird das Training im besten Fall wirkungslos, im schlimmsten Fall kann man sich auch Verletzungen zuziehen. Bevor man also seine Gesundheit riskiert, sollte man sich eine qualifizierte Anleitung besorgen. Sobald man die Übungen gelernt hat, kann man ohne Probleme alleine trainieren.

Dies gilt nur eingeschränkt für Übungen mit Gewichten. Je schwerer die verwendeten Gewichte, um so wichtiger ist es, dass beim Training jemand dabei ist, der im Zweifel eingreifen kann. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, der schafft also nicht einfach so eine Langhantel an, sondern begnügt sich für den Anfang mit Kurzhanteln. Recht große Sicherheit bietet die Verwendung von Kraftstationen, die allerdings wieder sehr teuer in der Anschaffung sind und sich deshalb nur für ambitionierte Kraftsportler lohnen.

Fazit

Insgesamt ist Fitnesstraining ohne Probleme zu Hause möglich, bei der Planung sollte man allerdings realistisch sein und nicht gleich alles auf einmal wollen. Heimtrainer gibt es in sehr vielen Haushalten, die wenigsten davon werden regelmäßig benutzt. Wichtiger als teure Anschaffungen ist deshalb eine realistische Trainingsplanung, die die eigene Motivation zum Training im Auge behält. Wie oft kann und wird man tatsächlich trainieren, wie wird man es schaffen, auch nach einigen Monaten noch regelmäßig zu trainieren?

Langfristig ist das Training in den eigenen vier Wänden sehr viel besser durchzuhalten, wenn man sich Ziele setzt, die außerhalb der eigenen Wohnung sichtbar werden. Wer zum Beispiel im Sommer eine Outdoor-Sportart betreibt, dem wird das Fitnesstraining zu Hause leichter fallen, wenn er daran denkt, dass er damit im nächsten Frühjahr fit ins eigentliche Training starten wird.

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