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Der Fitnessratgeber

Hörsport - eine Rezension

Viele möchten fit und schlank werden, wissen aber nicht so genau wie sie das anstellen sollen. Einfach draufloszutrainieren hat sich allzu oft als nicht zielführend erwiesen. Es braucht also eine qualifizierte Anleitung.

Die erste Idee, die einem kommt, ist da immer das Fitnessstudio. Auch wenn es viele gute Studios gibt, so ist doch keineswegs sicher, dass man dort tatsächlich eine qualifizierte Anleitung bekommt, außerdem gibt es nicht überall eins. Der nächste Gedanke ist die Buchung eines Personaltrainers. Mit einem Personaltrainer bekommt man, wenn man sich bei der Auswahl etwas Mühe gibt, die gesuchte qualifizierte, individuell passende Anleitung, und eine Menge Motivation obendrein. Er oder sie kommt auch ins Haus oder an den Arbeitsplatz, je nachdem, wo man sie hinbestellt. Leider ist diese Art der Anleitung ziemlich teuer, vielen Freizeitsportlern erscheint eine Investition in der Höhe unverhältnismäßig.

Für einen deutlich geringeren Preis kann man Kurse in Sportvereinen oder in der Volkshochschule buchen. Dort ist man allerdings terminlich und örtlich gebunden, die Kurse finden natürlich immer zu festen Zeiten an vorgegebenen Orten statt. Viele machen die Erfahrung, dass sie ein solches Angebot nur sehr eingeschränkt mit dem eigenen Terminkalender vereinbaren können. So dass aus den guten Vorsätzen dann doch wieder ein Training wird, das alle paar Wochen mal stattfindet und somit das Ziel verbesserter Fitness nicht erreicht wird.

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Hörsport ist ein MP3-Fitnesstrainer

Natürlich kann man auch weiterhin einfach drauflostrainieren. Oder sich erst einlesen und dann informiert drauflostrainieren. Ersteres führt meistens zu wenig befriedigenden Ergebnissen, letzteres scheitert oft an Zeitmangel, ist also nur für wenige eine echte Alternative.

Wer wenig Zeit investieren möchte oder kann, wer zeitlich flexibel bleiben möchte oder muss, der kann mit Hörsport, einem Audio-Video-Fitness-Podcast, einen guten Kompromiss finden.

Hörsport kann als digitaler Fitnesstrainer beschrieben werden, der auf sportwissenschaftlicher Grundlage entwickelt wurde. Es ist also nicht einfach ein irgendwie zusammengebasteltes Irgendwas, sondern eine seriöse Angelegenheit auf solider wissenschaftlicher Basis. Wer sich Hörsport überlässt, wird seine Fitness tatsächlich verbessern, weil er ein sinnvolles, zielführendes Training durchführen wird. Zudem wird die Verletzungsgefahr minimiert, da alle Übungen überlegt für Freizeitsportler ausgewählt sind. Es werden immer nur solche Übungen vorgeschlagen, die gut zum jeweiligen Fitnesslevel passen. Jedes Training wird aufgrund der persönlichen Angaben individuell berechnet, man kann es am Rechner durchlesen, angucken und anhören, im Wohnzimmer durchführen, oder als MP3-Datei überall hin mitnehmen und egal wo durchführen. Alles was man braucht, ist ein Gerät zum Abspielen der MP3-Dateien (jeder halbwegs moderne Computer kann das auch), ein Handtuch, zwei Wasserflaschen und einen Besenstiel. Alles Dinge, die heute jeder hat.

Hörsport ist ein Krafttrainings- und Fitnessprogramm, das für unterschiedliche Trainingsziele angepasst werden kann. Grundprinzip ist dabei ein sanftes, gesundheitsorientiertes Krafttraining, das hauptsächlich mit dem eigenen Körpergewicht arbeitet. Dabei werden Anleihen bei unter anderem Yoga und Pilates gemacht. Gelenke und Bewegungsapparat werden geschont, der Rücken entlastet. Solange man gesund ist, kann man es also bedenkenlos durchführen. Wer nicht gesund ist oder sich nicht sicher ist, der fragt vor Trainingsbeginn allerdings besser seinen Arzt, denn eine Therapie für egal welche Beschwerden ist Hörsport nicht, kann es auch nicht sein. Und wie immer gibt es Krankheiten oder Beschwerden, mit denen man besser keinen Sport macht.

Bei Intensität, Dauer und Häufigkeit des Trainings gibt es Wahlmöglichkeiten, auch wenn einem die sinnvollste Alternative stets nahegelegt wird. Den häufigen Anfängerfehler, dass man es übertreibt und sich überlastet, den kann man also auch mit Hörsport machen, aber man kann hinterher nicht sagen, man wäre nicht gewarnt worden.

Wie funktioniert es?

Die Teilnahme bei Hörsport beginnt damit, dass man sein Trainingsziel angeben muss. Zur Auswahl stehen ein Bauch-Beine-Po-Training, Allgemeine Muskelfitness, Ganzheitliche Körperformung (auch zum Abnehmen), Muskelaufbau für den Oberkörper, den Unterkörper oder den ganzen Körper. Daran anschließend macht man ein paar persönliche Angaben wie Alter, Größe, Gewicht und Geschlecht, gibt an, über welche sportlichen Vorerfahrungen man verfügt und füllt dann einen kurzen Fitness-Fragebogen aus. Das ist wichtig, da sich Menschen in ihrer Fitness und in Ihren Trainingszielen unterscheiden. Es ist nicht so schlimm, wenn man sich bei den Antworten nicht ganz sicher ist. Denn man kann das Trainingsziel später auch noch ändern. Und falls man sich mit den Angaben zur Fitness verschätzt hat, ist das auch nicht so schlimm. Durch ein System von Rückmeldung und Neuberechnung des Trainings gleichen sich Fehleinschätzungen nach den ersten Trainings aus.

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Aus den Angaben berechnet Hörsport das individuelle Erst-Training. Es dauert ungefähr 20 Minuten und sollte nicht zu anstrengend sein, eben zur Eingewöhnung. Später kann man die Trainingsdauer steigern, der Schwierigkeitsgrad der Übungen wird automatisch angepasst, je nachdem, wie sich die Fitness entwickelt.

Nach jedem Training wird man um eine Rückmeldung gebeten, ob es zu leicht oder zu schwer war und ob einem die Übungen gefallen haben. Diese Rückmeldungen sind wichtig, damit das Programm immer das jeweils optimale Training berechnen kann. Man kann auch Übungen ablehnen, die einem garnicht gefallen, es gibt genug Alternativen zur Auswahl. Der Hörsport-Trainer sucht dann etwas anderes heraus.

Die eigentliche Trainingsanleitung kommt als MP3-Datei und enthält eigentlich alles, was man wissen muss, um das Training durchführen zu können. Trotzdem ist es sinnvoll, sich vor Übungsbeginn die zusätzlich verfügbaren Videos mit den Übungen anzuschauen, damit man weiß, was auf einen zukommt und wie die korrekte Übungsausführung aussieht. Zumindest am Anfang ist es auch eine gute Idee, die Übungen zuhause vor dem Bildschirm durchzuführen, das Video-Model zeigt dann immer an, wie es geht, zusätzlich zur verbalen Beschreibung des eigentlichen Trainers.

Zusätzlich gibt es noch ein paar Einstellmöglichkeiten, man kann die Stimme des Trainers aus vier Möglichkeiten auswählen und man kann die Art der musikalischen Untermalung wählen. Diese Auswahlen haben keinen Einfluss auf das eigentliche Training.

Trainingsmöglichkeiten

Hörsport ist flexibel, bietet eine Menge Möglichkeiten. Man kann sein Trainingsziel wählen, und diese Wahl auch wieder ändern, wenn einem andere Ziele als wichtiger erscheinen oder auch einfach dann, wenn man neugierig ist, was es noch so alles gibt. Man kann den kurzen, zeitsparenden Weg wählen und sich einfach nur auf die verbalen Anweisungen des MP3-Trainers verlassen. Oder man kann, was sicherlich zumindest am Anfang die bessere Wahl ist, am Rechner den Übungskatalog studieren und sich anhand der Videos über die korrekte Übungsausführung informieren. Man kann einfach nur trainieren, aber man kann auch die angebotenen Hintergrundinformationen lesen. Eine gute Idee ist es, sich öfter mal über die eigenen Trainingsfortschritte zu informieren, die man sich in einer Grafik anzeigen lassen kann.

Man kann zu jeder Tages- und Nachtzeit trainieren, und man kann, zumindest im Prinzip, so oft trainieren, wie man will. Der digitale Trainer gibt Empfehlungen über Trainingshäufigkeit und Abstände zwischen zwei Trainings, aber es gibt große Spielräume. Hauptsache, man trainiert überhaupt, alles andere sind Feinheiten. Nur zu häufiges und zu intensives Training sollte man vermeiden. Man bekommt entsprechende Hinweise, dran halten muss man sich allerdings selber.

Hörsport ist für alle. Jeder kann mit Hörsport trainieren, allerdings am besten jeder für sich alleine. Die Übungen und die Belastungsintensität werden individuell angepasst, passen also auch nicht unbedingt auf jemand anderen. Das liegt in der Natur der Sache, je besser etwas auf eine bestimmte Person angepasst ist, umso weniger passt es für alle. Natürlich kann man auch nach einem Training trainieren, das für jemand anderen berechnet wurde, aber dann verliert man den wichtigsten Vorteil von Hörsport.

Man braucht tatsächlich keine Geräte oder Utensilien, außer Wasserflaschen, Handtuch und Besenstiel. Man kann also tatsächlich überall trainieren, jedenfalls wenn man sich in der Öffentlichkeit traut. Man braucht nicht viel Platz, viele Übungen werden im Stehen durchgeführt, für andere braucht man einen Platz, um sich auf den Boden zu legen. Man braucht keine spezielle Kleidung, nur bequem sollte sie sein und die Beweglichkeit nicht einengen.

Vorteile und Nachteile

Obwohl es heute schon fast üblich ist, nur die Vorteile einer Ware oder Dienstleistung aufzulisten und die Suche nach den Nachteilen den potentiellen Käufern oder Teilnehmern selbst zu überlassen, sollen hier sowohl Vor- als auch Nachteile von Hörsport beschrieben werden. Zum einen ist nichts ohne Nachteile, zum anderen hängt die Bewertung ja auch vom Standpunkt ab.

Vom richtigen Standpunkt aus betrachtet, ist Hörsport tatsächlich richtig gut. Man bekommt ein weitgehend individualisiertes Training mit abwechslungsreichen Übungen, eine gut verständliche Anleitung, eine motivierende Darstellung und ein immer dem jeweiligen Fitnessstand angepasstes Training. Das ist mehr als die meisten zu-Hause-Angebote leisten können.

Machen muss man es allerdings immer noch selbst. Und da haben viele die gleichen Schwierigkeiten wie mit allen Sportarten, die zuhause durchgeführt werden. Am Anfang ist der Ehrgeiz groß, man möchte eher mehr, länger, intensiver, häufiger trainieren. Das Programm hat ein paar Sicherungen gegen diese unvernünftige Überlastung eingebaut, aber man kann sie natürlich umgehen. Später stellt sich eher das entgegengesetzte Problem. Auch wenn man jederzeit und überall trainieren kann, muss man es machen, muss man dran denken, muss man sich aufraffen. Die motivierende Darstellung von Hörsport wirkt natürlich nur dann, wenn man sie sich auch tatsächlich anhört. Anders als ein Personaltrainer steht Hörsport nicht zum Termin vor der Haustür und holt einen ab.

Insofern ist Hörsport natürlich ein Kompromiss. Inhaltlich ist es sicherlich das Beste, was man bekommen kann, wenn man keinen Personaltrainer für Einzelstunden bezahlen möchte. Aber es ist eben kein Mensch, auch wenn es einige Kontaktmöglichkeiten zu richtigen Menschen gibt, etwa über ein eigenes Forum.

Man muss also abwägen. Ein optimal angepasstes, individualisiertes Training führt natürlich zu optimalen Trainingergebnissen, jedenfalls dann, wenn man das Training auch tatsächlich durchführt. Auf der anderen Seite sollte man diese Frage, nämlich wie man es erreichen kann, dass man tatsächlich regelmäßig trainiert, nicht vergessen. Oft ist es besser, etwas weniger optimal, dafür aber regelmäßig zu trainieren, zum Beispiel in einer Gruppe oder mit einem Trainingspartner, die man nicht einfach hängen lassen kann. Welcher Aspekt der wichtigere ist, hängt von den persönlichen Umständen ab.

Hier gehts zu Hörsport

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