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Der Fitnessratgeber

Abnehmen mit neuen Gewohnheiten

Kurzfristige Diäten führen nicht zu einer dauerhaften Gewichtsreduktion. Wer langfristig nicht nur schlank werden, sondern es auch bleiben will, der muss seine Gewohnheiten ändern. Kalorienärmere, gesündere Ernährung, mehr Bewegung im Alltag und mehr Sport führen langfristig zum Erfolg. In vielen Fällen reichen dabei schon kleine Veränderungen aus, um nachhaltige Effekte zu erzielen.

Eine Ernährungsumstellung weg von Fett und Fertigprodukten, stattdessen hin zu gesunden, naturbelassenen Lebensmitteln führt dazu, dass man sich wieder auf die natürliche Regulation des Körpers verlassen kann. Hunger und Sättigung regeln die Nahrungsmenge dann von ganz alleine. Und mit den richtigen Nahrungsmitteln stimmen dann auch die Kalorienmenge und die Nährstoffversorgung, ganz ohne Kalorienzählen, ganz ohne Diäten.

Sport und Bewegung im Alltag unterstützen diesen Prozess, indem sie den Appetit regeln und zusätzliche Kalorien verbrauchen. Möglichst aktiv zu sein entspricht der Natur des Menschen wohl eher als die heute vorherrschende hauptsächlich sitzende Lebensweise. Auch wenn die meisten von uns heute ganz anders leben, so sind wir doch angepasst an die Lebensumstände unserer Vor-Vorfahren, die bei sparsamer und oft einseitiger Ernährung ständig körperlich aktiv und in Bewegung sein mussten.

Diese Bewegung und Aktivität müssen wir uns heute über Sport und Bewegung im Alltag bewusst verschaffen, wenn wir schlank und gesund bleiben oder werden möchten.

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Dabei ist es am besten, die Aktivitäten zur regelmäßigen Gewohnheit werden zu lassen. Der tägliche Spaziergang oder die tägliche Besorgung, die zu Fuß erledigt wird, ist zum Abnehmen und zur Gesunderhaltung besser geeignet als sportliche Spitzenleistungen, die nur einmal im Monat ausgeführt werden. Jeden Tag ein Stück Obst, jeden Tag eine Gemüsemahlzeit, das ist besser als gelegentliche Spezialdiäten, die dann nicht durchgehalten werden.

Auf diese Weise kann man zwar nicht schnell, aber dafür dauerhaft abnehmen. Und die neuen Lebensgewohnheiten stellen sicher, dass man auch nicht so leicht wieder zunimmt. Gleichzeitig treten auch andere Gewohnheiten in den Hintergrund. Wer statt fern zu sehen jetzt spazieren geht, der wird dabei wahrscheinlich die Chipstüte zu Hause lassen, die er sonst zu der Zeit leer gemacht hätte. Ärger und Frustration werden nicht mehr so häufig mit Essen oder kalorienreichen Getränken kompensiert, sondern durch körperliche Aktivität abgebaut.

Es lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht, sich neue Gewohnheiten anzugewöhnen.

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